Frieda 

...aber mal ehrlich!  

Hallo liebe Freunde,

in gut einer Woche ist schon wieder Ostern. Wir feiern dann, dass Jesus Christus auferstanden ist. Gott will, dass das Leben, das Gute und Helle die Oberhand behalten. Darüber sollen wir uns freuen. Es verpflichtet uns aber auch, uns für das Gute in unserem alltäglichen Leben einzusetzen.

Sieben Wochen später feiern wir Pfingsten, das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes. Die Frohe Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi und damit im Ergebnis der Erlösung der Menschheit konnte jetzt in allen möglichen Sprachen verbreitet werden. Pfingsten gilt deshalb auch als Geburtstag der Kirche.

In diesem Jahr wird am Pfingstsonntag ein Teil der weltweiten Kirche Jesu Christi mit ihren verschiedenen Konfessionen und Traditionen neu entstehen.

Die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche, zu der ja auch wir gehören, wird sich mit der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Evangelischen Kirche zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland zusammenschließen.
In Mecklenburg und Pommern gehören heute nicht einmal mehr 20 % der Bevölkerung der Landeskirche an. 56 Jahre unter kirchenfeindlichen Diktaturen sind eben nicht ohne Auswirkungen geblieben. Umso mehr können wir hier im Westen froh sein, dass bei uns nur die heute deutlich über 70jährigen Zeiten, in denen es einen gegen die Kirchen gerichteten staatlichen Druck gab, erlebt haben. Diejenigen, die in Mecklenburg und Pommern ihrem Glauben und ihrer Kirche trotz möglicher Nachteile treu geblieben sind, verdienen jedenfalls unsere Anerkennung. Die neue Kirche in Norddeutschland wird sicherlich auch dazu beitragen, die Kirchengemeinden dort in ihrem Bestand zu sichern.

Eine Woche nach Pfingsten werden wir unseren langjährigen Prädikanten Bernd Grigoleit in einem Gottesdienst und einem anschließenden Empfang aus seinem Dienst als Prädikant verabschieden. In all den Jahren konnten wir uns auf seinen Einsatz verlassen und auf seine durchdachten Predigten freuen. Bernd Grigoleit möchte jetzt kürzer treten und er hat ja noch eine Reihe anderer Aufgaben z.B. bei der DLRG. Bei alledem wünsche ich ihm viel Freude und Erfüllung.

Ich danke ihm sehr herzlich für sein Wirken in unserer Gemeinde. Dabei bin ich mir ganz sicher, dass er sich weiterhin für unsere Gemeinde einsetzen wird. Ab und an wird er auch in Zukunft für uns Gottesdienste gestalten.

Er freut sich ganz bestimmt, wenn viele an seiner Verabschiedung teilnehmen.

Viele Grüße
Eure Frieda